Tipps zum guten Schlaf
  • Wenn Sie einmal länger nicht einschlafen können oder nachts lange wach liegen, stehen Sie nach etwa 20 oder 30 Minuten wieder auf und verlassen Sie das Schlafzimmer. Beschäftigen Sie sich mit irgendetwas, was Ihnen Spaß macht und Sie nicht allzu sehr anregt: Lesen, Musik hören, Bügeln, Abspülen. Auf keinen Fall sollten Sie arbeiten oder etwas an- oder aufregendes machen. Gehen Sie erst wieder ins Bett, wenn Sie sich müde genug fühlen. Wenn es erforderlich ist wiederholen Sie das.
  • Versuchen Sie abends alles, was Sie nachts möglicherweise beschäftigen könnte, sozusagen abzuhaken. Setzen Sie sich abends immer an einen bestimmten Platz außerhalb Ihres Schlafraumes und notieren Sie, was Ihnen am heutigen Tag Sorgen bereitet hat, was morgen an schwierigen Situationen auf Sie zukommen könnte, was Sie auf keinen Fall vergessen dürfen. Das macht Ihren Kopf frei für angenehmere und entspannende Gedanken.
  • Vermeiden Sie es nachts auf die Uhr zu sehen. Die Konzentration auf die Uhrzeit erschwert das Einschlafen.
  • Machen Sie keinen Mittagsschlaf, um abends genug müde zu sein. Wenn Sie sehr erschöpft sind, können Sie sich ausruhen und ein wenig dösen. Stellen Sie sich einen Wecker, falls Sie die Neigung haben dabei einzuschlafen.
  • Schlafen Sie auf keinen Fall abends vor dem Fernseher. Wer zwischen Tagesschau und dem zu Bett gehen schon ein oder zwei Stunden Schlaf hinter sich hat, dem fehlt natürlich im Bett die nötige Müdigkeit.
  • Nutzen Sie das Bett ausschließlich zum Schlafen. Sie sollten dort nicht fernsehen, lesen oder essen. Ausgenommen davon sind sexuelle Aktivitäten. Sie erinnern sich: Sie sollten möglichst wenig Zeit wach im Bett verbringen.
  • Entspannungsverfahren können dazu beitragen Ruhe und Entspannung herbeizuführen. Wenn Sie bereits autogenes Training beherrschen, können Sie dies zum Einschlafen versuchen. Die Technik erfordert aber einen längeren Lernprozess und kann durch die erforderliche Konzentration manchmal eher wach machen.Die so genannte progressive Muskelrelaxation nach Jacobson ist leicht zu erlernen und hat sich gut bewährt. Dabei werden bestimmte Muskelgruppen für eine kurze Zeit angespannt und dann wieder locker gelassen. Über die dadurch eintretende körperliche Entspannung kann sich auch eine geistige Entspannung ergeben. Erkundigen Sie sich an Ihrer Volkshochschule oder anderen Bildungsinstitutionen nach Kursen. Wenn Sie möchten, könne Sie die Muskelrelaxation auch in Eigenregie erlernen. Es gibt hierzu eine Reihe guter Bücher und CDs.Ein weiteres Entspannungsverfahren ist das so genannte Ruhebild. Sie stellen sich eine besonders angenehme Situation vor, beispielsweise einen schönen Sommertag am Strand. Vor Ihren Augen lassen Sie die entsprechenden Bilder von Sonne, Wärme, Möwen usw. entstehen. Überlegen Sie was Sie mit Ihren Sinnen wahrnehmen: hören, sehen, riechen, spüren, schmecken. So können Sie in ein beruhigendes Bild „eintauchen“ und dabei abschalten.
  • Oft behindern negative Gedanken über den Schlaf ein gesundes Verhältnis zum eigenen Schlafverhalten. Manchmal vermutet man vielleicht nur, dass gesundheitliche oder seelische Probleme tagsüber mit gestörtem Schlaf zusammenhängen.Überlegen Sie einmal, an wie vielen Nächten pro Woche Sie wirklich schlecht schlafen. Ist es wirklich jede Nacht, oder haben Sie auch gute Nächte? Kann es vielleicht sein, dass Sie auch schon geringe Schlafstörungen überbewerten? Viele Menschen sind der Meinung eine bestimmte Menge Schlaf, z.B. acht Stunden, müssten sein, weil man sonst krank wird.Möglicherweise haben Sie auch unrealistische Erwartungen an Ihre Schlafdauer und –qualität. Gerade bei älteren Menschen ist es normal, dass sie mehrmals pro Nacht kurz wach sind. Wenn Sie sich tagsüber wohlfühlen, sollten Sie gelegentliche Ein- und Durchschlafstörungen nicht als gesundheitliche Gefährdung ansehen.Wenn Sie sich durch Ihren schlechten Schlaf beeinträchtigt fühlen, sollten mit Ihrem Hausarzt sprechen. Er wird wahrscheinlich einige Untersuchungen machen oder Sie an einen erfahrenen Schlafmediziner überweisen.
 

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