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Erhöhte Müdigkeit am Morgen und Tag sind gemeinsame Folgen unterschiedlicher Störungen des Schlafes. Dazu gehören Schlafapnoe, also unbemerkte Atempausen während des Schlafes, und eine Vielzahl weiterer Erkrankungen und Störungen, die die Schlafqualität verschlechtern. Eine Untersuchung des HUK-Verbandes hat 1991 ergeben, dass etwa ein Viertel aller tödlichen Unfälle auf Bayerns Autobahnen durch Sekundenschlaf verursacht wird. Einige Umweltkatastrophen werden auf Übermüdung des Personals zurückgeführt, z.B. das Giftgasunglück von Bhopal 1984, der Reaktorunfall von Tschernobyl 1986 oder die Öltankerhavarie der Exxon Valdez 1989. Diese Daten belegen die ungeheure volkswirtschaftliche Bedeutung von Schlafstörungen. Verschiedenen Schätzungen zufolge verursacht Übermüdung durch Schlafstörungen der Gesamtwirtschaft weltweit jährlich Schäden in Höhe von Hunderten von Milliarden Euro, bedingt durch Unfälle und wirtschaftliche Fehlentscheidungen. Folgeerkrankungen des Herz-Kreislaufsystems wie Herzinfarkt oder Schlaganfall kosten viele Menschenleben und immense Summen durch Arbeitsausfall und Behandlungskosten in Klinik und Rehabilitation. |






