Insomnie

Ein- und Durchschlafen gelingt nicht mehr


Etwa jeder fünfte Mensch hat Phasen mit Schwierigkeiten, in den Schlaf zu finden oder durchzuschlafen. In vielen Fällen haben Schlafprobleme ganz banale Ursachen:


Chronische Schmerzen halten jede Nacht viele Menschen wach. Schmerzpatienten denken oft nicht an diese Ursache. Sie erzählen auch ihrem Arzt nichts davon, weil sie der Meinung sind, man könne sowieso nichts dagegen tun. Zu viele Versuche mit Schmerzmitteln waren erfolglos oder mussten wegen Nebenwirkungen abgebrochen werden. Dabei kann man Schmerzen in den meisten Fällen zumindest soweit eindämmen, dass der Alltag und vor allem auch die Nacht damit erträglich sind. Wer trotz Behandlung an chronischen Schmerzen leidet, sollte seinen Hausarzt nach einem Facharzt für spezielle Schmerztherapie fragen. Diese haben weit mehr Möglichkeiten zur Verfügung als nur Tabletten und Tropfen.


Herz- oder Atemwegserkrankungen können nachts Atemnot, Husten, Brustschmerzen und andere Beschwerden verursachen. Hier kann der Hausarzt untersuchen und behandeln und gegebenfalls zu einem entsprechenden Spezialisten überweisen.


Wer nachts oft zum Wasserlassen aufstehen muss, hat natürlich keinen ruhigen Schlaf. Auch hier gilt: befragen Sie Ihren Hausarzt. Er kann feststellen, ob Sie an einem Problem mit Prostata, Blase oder Nieren leiden oder, was mindestens ebenso häufig Ursache ist, einer Herzmuskelschwäche.


Dass äussere Einwirkungen wie Lärm, Hitze, Kälte oder ein unbequemes Bett den Schlaf stören ist wohl jedem klar. Trotzdem wird diesen Gegebenheiten oft zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Mancher denkt „Meine Matratze hat mir 20 Jahre lang gute Dienste geleistet, also ist sie auch jetzt noch gut für mich“. Eine unbequeme Unterlage führt zu Muskelverspannungen und Verkrampfung und kann den Schlaf dadurch unbemerkt beeinträchtigen bzw. zum Aufwachen führen. Sie verbringen etwa ein Drittel Ihres Lebens im Bett. Darum sollte man sich von Zeit zu Zeit Gedanken machen, ob man sich nicht eine neue komfortable Matratze und leichte und luftige Decken und Kissen leisten sollte. Es heisst nicht zufällig „Wie man sich bettet, so ruht man“.


Aber auch ohne solche äussere Einflüsse kann es zu Schlafstörungen kommen. Phasen mit schlechterem Schlaf können in bestimmten Lebenssituationen vorkommen. Dann kann es aber passieren, dass sich die Schlafstörung sozusagen selbständig macht und auch ohne den Auslöser bestehen bleibt. Man findet über einen längeren Zeitraum nicht mehr in den Schlaf oder erwacht häufig. Das Bett ist jetzt nicht mehr der Ort, an dem man sich abends entspannt hinlegt und morgens erholt aufwacht, an den man mit Freude denkt.


Der Körper hat gelernt, dass man sich im Bett über seine Schlaflosigkeit ärgert, sich Sorgen um seine Gesundheit macht, Bedenken hat den nächsten Tag mit voller körperlicher und geistiger Leistung zu überstehen. Beim Gedanken an die nächste Nacht überkommt dem Schlafgestörten schon tagsüber ein unangenehmes Gefühl, denn er wird wieder einmal nicht entspannt einschlafen und am nächsten Morgen erfrischt erwachen.


Jetzt ist es wichtig diesen Lernprozess durch einen anderen wieder umzukehren. Man muss seinem Körper schrittweise zeigen, dass man doch schlafen kann, man muss die langen und mit unangenehmen Gefühlen belasteten Wachphasen auf ein Minimum reduzieren.


Dazu dienen verschiedene Verhaltensregeln. Die Erfahrung zeigt, dass man Schlafstörungen bei etwa einem Drittel der Betroffenen beseitigen und bei einem weiteren Drittel zumindest soweit bessern kann, dass sie mit Ihrem Schlafverhalten wieder einigermassen zufrieden sind.


Seien Sie also nicht mutlos, sondern versuchen Sie sich an die Regeln zu halten, auch wenn es meist mehrere Wochen konsequenter Durchführung braucht, bis sich eine Besserung einstellt.


Hier finden Sie Tipps zum guten Schlaf

 

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Dr. Wolfgang Randelshofer,
Philip Parsons

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