Narkolepsie


Typische Beschwerden dieser neurologischen Erkrankung sind Tagesmüdigkeit, unbezwingbarer Schlafdrang, Versagen einzelner Muskeln, beispielsweise der Beinmuskulatur mit Zusammensacken. Diese sogenannten Kataplexien treten vor allem auf bei starker Gefühlserregung, z.B. beim Lachen, bei Freude oder Ärger.


Der Nachtschlaf ist häufig unterbrochen durch Erwachen. In der Einschlaf- und Aufwachphase kann es zu eigenartigen Erlebnissen kommen. Beispielsweise hat man das Gefühl sich nicht bewegen zu können oder man hat traumähnliche Erlebnisse, obwohl man wach ist.


Die Ursache der Narkolepsie ist nicht genau bekannt. Bei einem grossen Teil der Betroffenen kann man bei der gezielten Blutuntersuchung ein bestimmtes Blutgruppenmerkmal nachweisen (HLA DR 2, HLA DQ 1).


Die Erkrankung wird nachgewiesen durch die entsprechenden Beschwerden, die allerdings auch nur teilweise oder in sehr leichter Form auftreten können. Die Diagnose wird gesichert durch eine Untersuchung im Schlaflabor. Dort können typische Veränderungen des Schlafes nachgewiesen werden, unter anderem ein sehr frühes Auftreten von REM-Schlaf, also dem Traumschlaf.


Meist wird auch am Tag eine Untersuchung gemacht, der sogenannte multiple Schlaflatenz-Tast (MSLT). Hierbei wird das Auftreten von REM-Schlaf während kurzer Schlafphasen am Tag gemessen.


In manchen Fällen erfolgen weitere Untersuchungen, auch um andere neurologische Erkrankungen auszuschliessen, die ähnliche Beschwerden verursachen wie z.B. manche Formen von Epilepsie. Trotz der Namensähnlichkeit hat Narkolepsie aber mit Epilepsie nichts zu tun.

 

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